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Evangelischer Kirchentag 2012 in Hamburg: Liste der Unterschriften-Aktion für einen “Gottesdienst für Menschen und Tiere” Sammeln Sie bitte mit und senden Sie die Listen an die AGfaN oder an AKUT. Vielen Dank!
Pressemitteilungen und ausgewählte Leserbriefe bzw. Kommentare aus 2011 finden Sie unter Presse 2011, ältere unter Presse-Archiv. Entsprechende Einträge für 2012 folgen unter Presse 2012.
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Pressemitteilungen sowie ausgewählte Leserbriefe und Kommentare aus den voraufgegangenen Jahren finden Sie im Pressearchiv
Mahnwache vor dem ML in Hannover am 25.11.2011
Amputation von Kämmen bei Hähnen Tierquälereien bei der Mastgeflügelzucht: Die AGfaN verurteilte schon 2007 in einer Pressemitteilung das grausame Abschneiden der Kämme und der krallentragenden Endzehe bei Hähnen der Vaterlinien in der Masthühnerzucht. Referat zum Thema “Mutilations in poultry in European poultry production systems” von Thea Fix - van Niekerk, nachzulesen bei Lohmann Tierzucht unter: http://www.lohmann-information.com/content/l_i_42_2007-04_artikel5.pdf Pressemitteilung der AGfaN e.V. vom 07.05.2007 Diese PM wurde u. a. auch unter folgenden Internet-Adressen veröffentlicht: www.prcenter.de/AGfaN-e-V-deckt-auf-Neuer-Abgrund-von-Tierq.1810.html http://www.openpr.de/news/140786/AGfaN-e-V-deckt-auf-Neuer-Abgrund-von-Tierquaelerei.html
neue Kommentare und Leserbriefe zum Skandal: Eckard Wendt, AGfaN e.V. an “Nordseezeitung” und “taz” am 07.04.2011: Spätestens seit 2007, als die Wissenschaftlerin Thea Fiks - van Niekerk (Wageningen, NL) bei der Frühjahrstagung der "Deutschen Vereinigung für Geflügelwissenschaft" über "Verstümmelungen am Geflügel im System der europäischen Geflügelproduktion" referierte, war der Skandal um illegale Praktiken der Branche öffentlich geworden. Das Referat kann bei Lohmann Tierzucht auf der Homepage in den "Lohmann-Informationen" Vol. 42 (1), April 2007, Page 35 nachgelesen werden unter: http://www.lohmann-information.com/content/l_i_42_2007-04_artikel5.pdf Ich war Teilnehmer und veröffentlichte für die Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V. eine Pressemitteilung mit dem Titel: "Neuer Abgrund von Tierquälerei!" http://www.openpr.de/news/140786/AGfaN-e-V-deckt-auf-Neuer-Abgrund-von-Tierquaelerei.html Damals versuchte die Geflügelwirtschaft mit Unterstützung von Wissenschaftlern, alles zu verharmlosen, indem der Begriff "mutilation" = "Verstümmelung", den die Referentin gewählt hatte, mit "minimale Eingriffe" übersetzte und so im offiziellen Organ des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft, der "Deutschen Geflügelwirtschaft und Schweineproduktion" Nr. 18/2007, S.32ff) die verbandsinterne Sprachregelung festsetzte. Der Lohmann-Vorgang ist m. E. ein weiterer Beweis dafür, wie sehr sich die "Tierindustrie", insbesondere die Geflügelwirtschaft zum Staat im Staate entwickelte. Die Behauptung, es beim Kämme-Abschneiden handele es sich um einen Akt wohlverstandenen Tierschutzes, ist verlogen bis zum Geht-nicht-mehr! Weser-Kurier: www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Landkreis+Cuxhaven/323305/Prozess+um+gequaelte+Kueken.html : Gut, dass der Skandal endlich breit publik gemacht wird. Bereits 2007 wies die Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V. unter der Überschrift "AGfaN deckt auf: Neuer Abgrund von Tierquälerei" auf das illegale Abschneiden der Kämme bei Hähnen der Mast-Elterntierherden hin (www.openpr.de/news/140786/AGfaN-e-V-deckt-auf-Neuer-Abgrund-von-Tierquaelerei.html). Die Tatsache muss den Überwachungsbehörden bekannt gewesen sein. Es wurde aber geschwiegen und vertuscht, weil sich die Geflügelbranche zum mächtigen Staat im Staate entwickelte und sich einen Dreck um Recht und Gesetz kümmert. Bedauerlicherweise ist das "Absetzen (sprich: Abschneiden / Amputieren) des krallentragenden letzten Zehengliedes bei Masthahnenküken, die als Zuchthähne Verwendung finden sollen, während des ersten Lebenstages" gemäß Tierschutzgesetz §5 Abs. 3 Nr. 6 nicht verboten. Insofern geht der diesbezügliche Teil der Anzeige ins Leere.
Schaumburger Nachrichten: http://www.sn-online.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Agrarminister-praesentiert-Siebenjahresplan-fuer-Tierschutz#comments : Es ist gut, daß Minister Lindemann inzwischen auch Handlungsbedarf erkennt. Leider will er sich viel Zeit damit lassen. Bezüglich des Kämme-Abschneidens ist der Fall klar, denn dafür gibt es keine Ausnahmegenehmigung im Tierschutzgesetz. Dieses Verbot muß also unverzüglich durchgesetzt werden, zumal diese Verstümmelung allein aus Kostengründen und unter Vorschieben eines pseudo-Tierschutzarguments erfolgt. In den arabischen Staaten wird diese Tierquälerei unterlassen, denn dort beläßt man den Hähnen die Kämme, weil über sie über-schüssige Körperwärme abgeleitet werden kann. / Übrigens wies die AGfaN bereits 2007 öffentlich auf diesen Abgrund von Tierquälerei hin: www.openpr.de/news/140786/AGfaN-e-V-deckt-auf-Neuer-Abgrund-von-Tierquaelerei.html u.a. / Falsch ist, daß Masthähnen als Endprodukten die Kämme nicht amputiert werden. Herr Hilse kündigt bereits den Widerstand des Bauernverbands an, wenn er die Umsetzbarkeit anspricht. Die Geflügelwirtschaft wird ebenfalls Druck aufbauen. Deshalb kommt es darauf an, daß Herr Lindemann von den Tierschutzorganisationen nach Kräften unterstützt wird, damit es nicht nur bei Ankündigungen bleibt.
Nordsee-Zeitung: www.nordsee-zeitung.de/Home/Nachrichten/Startseite/Scharfe-Kritik-an-Veterinaeramt-_arid,514645_puid,1_pageid,52.html Was für Tierquälereien! Es gilt zu unterscheiden zwischen Tierquälereien, die - leider! - gesetzlich erlaubt sind (z. B. betäubungslose Kastration der Eberferkel) und denen, die generell vom Amputationsverbot ausgenommen wurden (z.B. das "Absetzen" der sporentragenden Endglieder bei Hähnen der Mastelternherden) oder in besonders begründeten Ausnahmefällen gestattet werden dürfen, sich aber dennoch zur Regel entwickelten (z.B. das Schnabelkürzen bei Puten und Moschus –[Flug-]enten. Ein besonderer Fall liegt beim Abschneiden der Kämme vor, das nicht im Tierschutzgesetz geregelt ist und deshalb selbstherrlich von den Zuchtunternehmen durchgeführt wird, um bei Elterntieren der Vermehrungsstufe die kupierten Hähne der Vaterlinie einfacher von nicht getöteten Hähnen der Mutterlinie unterscheiden zu können, die dann ja große Kämme entwickeln.
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