Qualzuchten und Manipulationen am Tier

Qualzuchten:
Das angeblich „beste Tierschutzgesetz der Welt“ verbietet, „Wirbeltiere zu züchten ..., wenn damit gerechnet werden muss, dass bei der Nachzucht ... erblich bedingt ... Schmerzen oder Leiden auftreten. Das hört sich gut an und sollte reichen, Tiere vor menschlichem Zuchtwahn zu bewahren. Doch Eitelkeit und Geldgier sind schlechte Berater, wenn Menschen Gefallen an sporadisch auftauchenden Fehlern der Natur finden und skrupellose Züchter ihren Profit wittern. Ganz schlimm wird es, wenn hemmungslos nach Merkmalen gesucht wird, mit denen ein „Markt“ für die „Ware Tier“ erschlossen werden kann.

Millionen durch abartige Zuchtziele entstellte Mitgeschöpfe leiden unter den ihnen angezüchteten Merkmalen: Hüftgelenks-Dystrophien, deformierte Schnauzen mit reduzierter Funktionsfähigkeit und erhöhtem Krankheitsrisiko, Nackthunde ... die Liste der von Menschen absichtlich produzierten Karikaturen ihrer Stammformen, insbesondere bei Hunden und Katzen, den angeblich besten Freunden der Menschen, ließe sich schier endlos fortsetzen. Diese Tiere sind wegen der geringen Vermittlungsaussichten „Sorgenkinder“ der Tierheime, in die sie abgeschoben werden, wenn die Tierarztkosten in die Höhe schnellen.

Auch bei den Nutztieren gibt es zahlreiche Qualzuchten,  durch die eine Profitmaximierung erreicht werden soll. Schauen Sie bitte nicht weg. Informieren Sie sich hier und kämpfen Sie mit uns gegen das verborgene Leiden der Nutztiere!
Qualzucht
Rinder
Puten 
Zucht und Mast
Masthühner

Manipulationen am Tier:
Die tierfeindlichen Haltungsbedingungen sind sehr oft Ursache für Verhaltensstörungen der Tiere. Hauptproblem sind die hohen Besatzdichten, durch die die Baukosten auf mehr Tierplätze verteilt werden. Dies hat zur Folge, dass die Tiere nicht mehr den arteigenen Individualabstand einhalten können. Deshalb versuchen im Rang höher stehende Individuen die im Rang niedrigeren zu vertreiben. Da letzteren dies bei reiner Stallhaltung wegen der Enge des Raumes nicht gelingt, kommt es fortwährend zu Attacken, Verletzungen und schließlich auch zu Todesfällen, bei Geflügel auch zum Kannibalismus.
Da die Herzen der Massentierhalter aus ökonomischen Gründen nur angesichts großer Viehbestände höher schlagen, bekämpfen sie die negativen Auswirkungen der systemimmanenten Probleme durch Amputationen, mit denen sie die Tiere an die Haltungssysteme anpassen. Das ist eben billiger und einfacher, als Tiere ihrer “Art und ihren Bedürfnissen angemessen unter(zu)bringen” (§2 Tierschutzgesetz). Schützenhilfe leisten den Massentierhaltern dabei ihre Lobby-Verbände, die bei der Abfassung des Tierschutzgesetzes die Feder führten.
In §6 (Tierschutzgesetz) heißt es zunächst für alle Tierfreunde und Tierschützer wohlklingend:
“(1) An einem Wirbeltier darf ohne Betäubung ein mit Schmerzen verbundener Eingriff nicht vorgenommen werden.”
Doch dann kommt es `ganz dicke´:
“(2)Eine Betäubung ist nicht erforderlich, 1. wenn bei vergleichbaren Eingriffen beim Menschen eine Betäubung in der Regel unterbleibt oder der mit dem Eingriff verbundene Schmerz geringfügiger ist als die mit einer Betäubung verbundene Beeinträchtigung des Befindens der Tiere ... (3) Eine Betäubung ist ferner nicht erforderlich 1. für das Kastrieren ... 2. für das Enthornen ... 3. und 4. für das Kürzen des Schwanzes ... 5. für das Abschleifen der Eckzähne bei Ferkeln ... 6. für das Absetzen der Krallen ...”

Lesen Sie über
Kürzen der Kämme bei Hähnen der Vaterlinien für Masthühner (Archiv 2007: bitte bis zum 09.05.2007 scrollen)

Schnabelkürzen
hier
Stellungnahme zum “Kürzen der Schnabelspitze bei Nutzgeflügel / Mastputen“

Kastration der Eberferkel
hier

Schwänzekürzen
hier

Zähnekürzen
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Enthornen
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Nasenringe und Rüsselkrampen
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