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Warum gibt es die AGfaN e.V.?
„Schon wieder ein neuer Tierschutzverein?“, werden sich einige Besucher dieser Seite verwundert fragen. Recht haben Sie … und doch wieder nicht. Die „Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung“ e. V. (AGfaN) gibt es nämlich bereits seit Ende 1980, also fast 24 Jahre.
Durch ihre Beteiligung an den Evangelischen Kirchentagen (DEKT) seit 1981 in Hamburg wurde die AGfaN wegen ihres engagierten Protests gegen die “tierquälerische Massen- tierhaltung” der landwirtschaftlichen “Nutz”tiere und ihr engagiertes Eintreten für art- und verhaltensgerechte Lebensbedingungen schnell bei TierschützerInnen in der ganzen Bundesrepublik bekannt. Die AGfaN hatte bis zum Sommer 2002 vorwiegend als regionale Initiative gearbeitet und als Multiplikator für Verbände gewirkt, die keine regionalen Vertretungen unterhalten. Unsere Definition des Begriffs “tierquälerische Massentierhaltung” und seine historische Ableitung finden Sie in unserem Infoblatt Was ist Massentierhaltung? unter Downloads. Ferkel auf einem Gitterrost ohne Einstreu: Das ist nur gut für den Profit der Tierhalter. Die Tiere leiden Schmerzen durch den harten Boden und werden aggressiv, weil sie kein oder nur schnell uninteressant werdendes Beschäftigungsmaterial wie eine Kette oder einen Scheuerbalken bekommen.
Für Ihre Öffentlichkeitsarbeit bauten Mitglieder der AGfaN zunächst eine originalgetreue Mastkalbbox und mo- dellierten dazu ein Kalb in Lebensgröße (siehe auch “Fotoalbum”). Wenig später wurde ein Legekäfig mit vier Stopf- präparaten angeschafft und als Ergänzung dazu ein “Menschenkäfig” für ebenfalls vier Personen gebaut, in dem die Be- sucher unserer Infostände am eigenen Leib die fürchterliche Enge der Hühnerkäfige erfahren können.
Einige der jetzt in der AGfaN e.V. Aktiven waren über viele Jahre ehrenamtlich für einen anderen Tierschutzverein tätig. Seit Januar 2002 waren ihr Engagement und ihre fachliche Kompetenz plötzlich nicht mehr erwünscht. Deshalb traten etliche Mitglieder aus dem Verein aus, darunter auch welche mit bis zu 27 Jahren Vereinszugehörigkeit, denn sie “wollten sich nicht sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden lassen”, sondern ihren bisher erfolgreichen Einsatz für landwirtschaftliche “Nutztiere” fortsetzen. So kam es zur Gründung zweier neuer eingetragener Vereine mit dem Status der Gemeinnützigkeit, eben unserer “Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung” e.V. mit Sitz in Hamburg und “Tier und Mensch” e.V., Berlin, (www.tumev.de).
Die Mitglieder der AGfaN bedauern diese Entwicklung außerordentlich, da der Tierschutz eigentlich eher der Bündelung von Kräften als deren Zersplitterung bedarf.  Die AGfaN e.V. bekundet an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich, dass sie zur Zusammenarbeit mit allen seriösen Tierschutzvereinen bereit ist. Das gilt getreu der eigenen Tradition selbstverständlich auch für Initiativen wie “Tiiierisch gut!” in Hamburg, deren Engagement sie aus ihrer eigenen Geschichte heraus besonders zu wür digen weiß. Die AGfaN e.V. verfügt u.a. über ein fast 3,5 m hohes Gerüst. An ihm befestigte Transparente sind weit sichtbar. Auch eine Rednertribüne von ca. 1,50m Stand- höhe gehört dazu, die so groß ist, dass auf ihr sogar Sketche aufgeführt werden können!
Bitte unterstützen Sie die AGfaN e.V. durch Ihre Fördermitgliedschaft oder auch durch Ihre aktive Mitarbeit! Dann können wir noch bessere Öffentlichkeitsarbeit in Form von Informationsmaterial, Infoständen, Ausstellungsbe- teiligungen oder durch die Teilnahme an Fachveranstaltungen sowie durch Pressearbeit leisten. Sprechen Sie uns bitte an oder schreiben Sie uns. Alles Wichtige für Ihre Hilfe finden Sie in unserem Impressum. Wenn Sie auch “Mensch und Tier” e.V. unterstützen möchten, klicken sie hier: wwww.tumev.de Mehr über die AGfaN e.V. und ihre Geschichte erfahren Sie hier.
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